Kleinblittersdorfer Nachrichten 2016

Dorfentwicklung Kleinblittersdorf e.V.  KN 14.10.2016

 

In der Bemelswies wurde viel gearbeitet

Am Samstag, 24. September war es soweit. Nachdem der Vorsitzende des Vereines „Dorfentwicklung Kleinblittersdorf“, Hans-Josef Bur, über Wochen Spendengelder von Firmen, Geschäfts- und Privatleuten aus der Gemeinde eingeworben hatte, konnte nun die rund 600 kg schwere Teichfolie von der Teichmitte bis zum Wassereinlauf eingebracht werden. Der momentan niedrige Wasserstand des Teiches und die gute Wetterlage hatten dies begünstigt. Mit der tatkräftigen Unterstützung von 6 engagierten Syrern aus unserer Gemeinde und eines Baggers, der vom Chef der Baufirma Bähr aus Bliesransbach persönlich gesteuert wurde, war es möglich die Teichfolie mit den Ausmaßen 20 x 23 Metern passgenau auszulegen und mit dem bereits liegenden unteren Teil zu verschweißen. Der auf die Folie aufgebrachte Kalksplitt soll diese beschweren und eine Blasenbildung verhindern. Bis auf das Teil mit dem Schilf ist nun der komplette Teichboden mit Folie ausgelegt. Zwischenzeitlich wurde in mühevoller Arbeit mit kostenlos zur Verfügung gestelltem Lehm die Böschung zum Radweg und auch die Enteninsel rundum abgedichtet. Der niedrige Wasserstand hatte sich in den letzten Wochen nicht mehr verändert, was auf den Erfolg der Abdichtarbeiten hinweist. Die Population der eingesetzten Goldfische hat sich inzwischen sichtlich vermehrt.

Die Wege um den Teich wurden mit dem aus der Kalksteingrube Auersmacher spendierten Kalksplitt vervollständigt und abgerüttelt. Eine Schicht mit feinem Kalkmehl wird noch zeitnah aufgebracht. Die Künstlerin aus der Gemeinde, Rebekka Nadig, ist dabei ihre kunstvollen Land-Art-Objekte weiter auszubauen.

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Auch das Hinweisschild an der Sitzgruppe, das vor einigen Wochen mutwillig abgerissen wurde, ist von der Kleinblittersdorfer Firma Latz repariert und wieder aufgestellt worden.

Die Grünanlage um den Teich wurde von der Firma MTD gemäht. Die Pflege der restlichen gemeindeeigenen Wiesenanlage wurde ebenfalls durch den Verein organisiert. Auf dem Weg zur Therme, die von vielen Touristen aus nah und fern besucht wird, entsteht in ehrenamtlicher Arbeit ein weiteres Ausflugsziel, das die Gemeindekasse bisher noch keinen Cent belastet hat. Durch den Projektzuschuss des Umweltministeriums im ersten Bauabschnitt und der großen Spendenbereitschaft von Firmen, Geschäfts- und Privatleuten haben hier Ehrenamtler in vielen Arbeitsstunden Großes zum Wohle der Bevölkerung geleistet.

Mit der Reparatur eines defekten Wasserrohres soll das Quellwasser des Diefenbachs die Teichanlage zukünftig mit Wasser versorgen. Die Wasserwerke Kleinblittersdorf leiten in regelmäßigen Abständen Wasser aus ihrem System in den Teich.

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Ein Antrag des Ortsvorstehers Kleinblittersdorf, zur Finanzierung des zweiten Bauabschnittes, an das Umweltministerium liegt dem Bürgermeister seit einigen Monaten zur Unterschrift und Weiterleitung vor. In diesem Bauabschnitt soll unterhalb der Teichanlage ein Platz mit mehreren Grillstellen, einer überdachenden Pergola und mehreren Sitzgruppen entstehen. Ein angrenzender Spielplatz ist ebenfalls in Planung.

Die zahlreichen Besucher der Teichanlage loben immer wieder das unermüdliche ehrenamtliche Engagement des Vereines „Dorfentwicklung Kleinblittersdorf“.

Mit Ihrem Beitritt zum Verein ( 12 € Jahresbeitrag ) finanzieren sie die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer zum Wohle für ein attraktives Kleinblittersdorf. Eine Beitrittserklärung ist auf der Webseite des Vereines www.de-klb.de zu finden, oder auch von jedem Vorstandsmitglied zu erhalten.

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Als Vorsitzender des Vereines bedanke ich mich ganz herzlich bei den ehrenamtlichen und auch den syrischen Helfern, die in den letzten Tagen und Wochen in der Bemelswies viel bewegt haben.

 

 

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Dorfentwicklung Kleinblittersdorf e.V.  Kleinblittersdorfer Nachrichten, 18.03.2016

Ein Entenbruthaus für die Teichanlage

Um auch der Tierwelt an einem Teich Rechnung zu tragen, wurde vor einigen Tagen auf der Insel des Teiches in der Bemelswies ein Entenbruthaus installiert. Nach langem Suchen im Internet, wie solch eine Brutstätte aufgebaut sein sollte, war Ernst Andres fündig geworden und machte sich ans Werk. Die Konstruktion basiert in Grundzügen auf einem Bauvorschlag für einen krähensicheren Stockentenkasten, der in einer Jägerfachzeitschrift beschrieben war. Aus Naturholz entstand so in Eigenbau ein Entenbruthaus, dessen Holz mit ökoklogischem und gesundheitlich unbedenklichem Leinölfirnis behandelt wurde. Ein kleiner Vorbau am Eingang , der sich nach innen als seitlicher Blickschutz fortsetzt, verhindert, dass Krähen direkt das Gelege erreichen können. Da das Bruthaus dann noch anderthalbgeschossig konstruiert ist, das Nest also tiefer liegt, befindet sich das Gelege außerhalb der Sichtachse von Eindringlingen. Um auch Wasserratten den Raubzug zu erschweren, sitzt das Bruthaus auf einem glatten Eisenpfahl einen halben Meter über der Inseloberfläsche.

In einzelne Bauteile zerlegt wurde das Bruthaus per Boot auf die Insel gebracht und auf dem eingeschlagenen Pfahl montiert. Fertig aufgebaut und ausgerichtet kann die Brutstätte nun bezogen werden. Da die Enten keine Nestbauer sind, wurde die Brutstätte mit Naturmaterial ausgepolstert.

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Ein besonderer Dank gilt der Firma Limbach&Sohn für die Bereitstellung der Dacheindeckung und der Firma Dabrock für den sicheren Standfuß des Entenbruthauses.

Der Vorstand

 

 

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